Lumdatalbahn

In die Zukunft auf bewährtem Gleis – die Reaktivierung der Lumdatalbahn

Bereits seit 15 Jahren kämpfen die Aktiven der Lumdatalbahn AG (LB AG) um eine Reaktivierung des außer Betrieb befindlichen Streckengleises. Um auf dem Abschnitt Mainzlar-Londorf wieder Züge fahren lassen zu können, muss zunächst die Strecke von der Deutschen Bahn AG gekauft werden. Die seit Jahren laufenden Übernahmeverhandlungen mit der DB AG scheiterten bislang an dem zu hohen Kaufpreis in der Größenordnung einer halben Million Euro. Der optisch gute Zustand des außer Betrieb befindlichen Streckengleises basiert ausschließlich auf ehrenamtlicher Tätigkeit.verkehr

Die LB AG alleine kann die Lumdatalbahn leider nur einmal jährlich „symbolisch” und zu Demonstrationszwecken in Betrieb nehmen: Die im Stundentakt verkehrenden Sonderfahrten mit dem modernen „Schmaadlecker-Shuttle” von Staufenberg-Mainzlar und Daubringen zum Marktgeschehen nach Lollar werden von der Bevölkerung sehr gut angenommen.

Im Wettbewerb der Kommunen um attraktive Wohn-und Gewerbestandorte ist der Bahnanschluss ein nicht zu unterschätzender Vorteil. Die Kommunen im nordöstlichen Landkreis Gießen haben einen erheblichen Nachholbedarf bei der Gestaltung ihrer Verkehrsinfrastruktur.
Wir fordern die Bürgermeister der anliegenden Kommunen Allendorf, Rabenau, Staufenberg und Lollar auf, die Lumdatalbahn langfristig zu erhalten und gemeinsam mit dem Rhein-Main-Verkehrsverbund für den öffentlichen Nahverkehr zu entwickeln. Ohne den schnellen Bahnanschluss an Gießen und Richtung Rhein-Main droht dem Lumdatal ein drastischer Einwohnerrückgang.

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1 Kommentar

  1. Karl Wagner

    Nach Veröffentlichung des Zwischenergebnisse der Nutzen-Kosten-Untersuchung gilt es nun, dieses Ergebnis nicht unwidersprochen hinzunehmen! Die Reaktivierung ist für unseren ländlichen Raum zwingend erforderlich! Warum das Ergebnis der NKU (Zwischenergebnis) so niederschmetternd für die Reaktivierung der Lumdatalbahn ist, muss nun überprüft werden! Es dürfte einmalig sein, dass man bei der Voruntersuchung zu einem Ergebnis von 1.04 kam. Nach dem letzten Gutachten erreichte man den nicht nachvollziehbaren Wert von 0.2! Das dürfte ein einmaliger Vorgang in der deutlich unterschiedlichen Bewertung einer Eisenbahnstrecke von zwei beauftragten Ingenieurbüros sein! Nachstehender Link ist die Antwort des LB .e.V. auf das nicht nachvollziehbare Ergebnis!
    https://lumdatalbahn.de/cms/node/324