Breitband

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Die flächendeckende Versorgung mit leistungsfähigen Breitbandnetzen zum schnellen Austausch von Informationen und Wissen ist zu einem wichtigen Standortfaktor für Wirtschaft, Bürger und moderne Verwaltunggeworden.
Das Breitband-Internet erschließt neue Märkte und Angebote. Es sorgt für wirtschaftliches Wachstum sowie neue Arbeitsplätze. Für private Nutzer bedeutet Breitband mehr Komfort, größere Vielfalt und eine höhere Qualität der Inhalte. Das Internet ist die Grundlage für neue, innovative Dienstleistungen. Insbesondere ländliche Räume können von den Möglichkeiten schneller Internetzugänge profitieren.
Auch in Allendorf Lumda und im Kreis Gießen müssen die noch bestehenden Lücken in der Breitbandversorgung umgehend geschlossen werden. Dem Kreistag liegt ein Antrag zum Ausbau eines Hochleistungs-Breitbandnetzes für den Landkreis Gießen vor.breitband

Dazu soll eine Gesellschaft „Breitband Gießen GmbH” gegründet werden. An dieser Gesellschaft sind zum einen zwei private Firmen beteiligt, die den Ausbau des Glasfasernetzes in Zusammenarbeit mit der Telekom vornehmen. Zum anderen können sich über eine GbR-Gesellschafterin alle Gemeinden des Kreises und der Landkreis selbst an der GmbH beteiligen. Damit werden die Kommunen Miteigentümer an den neu geschaffenen Netzen. Sie beteiligen sich an den Kosten und profitieren von den erwarteten Gewinnen der Gesellschaft. Das Land Hessen hat seine Unterstützung des Modellprojekts durch eine Bürgschaft signalisiert.
Bündnis90/die Grünen unterstützen diesen Antrag und werden im Kreistag für eine schnelle Umsetzung plädieren.

Als Alternativen bieten sich Funk oder Satelliten Lösungen an.Breitband-Internet per Satellit

Internet über Funk oder Satelliten Grundlegende Informationen

Schon seit einigen Jahren werden Daten über Richtfunk übertragen. Deshalb war es naheliegend, Funkverbindungen auch für Internetanbindungen einzusetzen. Die Technik ist leistungsfähig, außerdem entfällt das aufwändige Verlegen von Kabeln. In der Fachsprache wird die drahtlose Überwindung der “letzten Meile” auch als “Wireless Local Loop” (WLL) bezeichnet. Mit einer derartigen Technik können Anbieter das örtliche Festnetz der Telekom umgehen und müssen nicht deren Leitungen anmieten.
Auch Satellitenverbindungen oder UMTS gehören zu den WLL-Techniken. Diese werden jedoch separat in der Rubrik “Mobiles Internet” beschrieben.
Bei der derzeit gängigsten Variante, den Internetanschlüssen über Richtfunk, unterscheidet man zwischen der Punkt-zu-Punkt-Technik einerseits und der Punkt-zu-Mehrpunkt-Technik andererseits. Die Punkt-zu-Punkt-Variante ermöglicht Übertragungsraten von bis zu einem Gigabit/s. Sie ist jedoch ziemlich teuer und ihr Einsatz ist daher fraglich.
Basis der Mehrpunkt-Lösung sind so genannte hot spots. Dies sind standortorientierte Funkeinrichtungen, mittels denen die Nutzer bei Vorhandensein entsprechender Komponenten (z.B. WLAN-Adapter oder Intel-Celeron-Chip) innerhalb eines bestimmten regionalen Bereichs funktechnisch versorgt werden können. In Großstädten sind es vor allem häufig frequentierte Zonen wie Bahnhöfe, Parks etc. die per hot spot versorgt werden. In ländlichen Regionen gibt es diese hot spots eher selten, es sei denn man plant ein derartiges Konzept, z.B. als Kommune, in Eigenregie. Im Grunde kann sich dann praktisch jeder User, der über eine entsprechende Basisstation verfügt, (mittels einer PC-Einschubkarte oder per Fensterantenne) mit seinem Computer ans Internet anschließen. Der W-LAN-Funkstandard, auch als Wireless-Fidelity (WiFi) oder 802.11.b bekannt, erlaubt die drahtlose Datenübertragung mit einer Geschwindigkeit von bis zu elf Megabit pro Sekunde. Eine Alternative wäre der WiMAX-Standard gemäß 802.16. Funk-Lösungen bieten sich daher vor allem da an, wo fest verkabelte Netze nicht installiert werden können, weil ihre Montage zu aufwendig, zu teuer oder aus baulichen bzw. topographischen Gründen schwierig oder gar unmöglich ist oder wo die betriebswirtschaftliche Kalkulation von Providern (z.B. DSL-Anbietern) nicht aufgeht. Prinzipiell ist ein Funk-Netzwerk eine Hybridlösung mehrere einzelner Technologiekonzepte. Zu nennen sind hier u.a. die Mobilkommunikationstechnik, die Local Area Network (LAN-) Technologien, die Wide Area Network (WAN-)Technologien sowie gegebenenfalls die Richtfunktechnik. Vom Ursprung her sind Funk-Netzwerke für die Vernetzung mobiler Anwender gedacht, jedoch können die Endteilnehmer selbstverständlich auch über eine stationär wirkende Funkeinrichtung erreicht werden. Eine Funk-Lösung ermöglicht somit die drahtlose Vernetzung stationärer oder mobiler Anwender in schlecht zu verkabelnden Bereichen sowie z.B. auch eine einfache und schnelle LAN zu LAN Kopplungen zwischen Gebäuden. Die notwendigen funktechnischen Genehmigungen für den Betrieb solcher Geräte holt der Hersteller/Betreiber einmalig ein und der Anwender darf diese dann in einer Funk-Lösung auf seinem eigenen Gelände ohne weitere Genehmigungen, Gebühren oder zeitliche Einschränkungen einsetzen.

Rückkanalfähiges Satelliten-Internet In jüngster Zeit (seit 2008) wurden nun Lösungsansätze entwickelt, die den Umweg über das Telefonnetz vermeiden und den Rückkanal ebenfalls über den Satellit realisieren.

Dadurch können einige der bisherigen Nachteile vermieden werden – allerdings erweisen sich die wegen der großen Entfernungen vom/zum Satellit vorhandenen, vergleichsweise langen Signallaufzeiten noch als gewisser Nachteil und derzeit sind die Rückkanalraten mit 384 kbit/s. auch nicht gerade berauschend. Da aber satellitengestützte Internetzugänge vor allem für Einzelgehöfte, kleinere und abseits gelegene Ansiedlungen meist die einzige Lösungsmöglichkeit darstellen, kann dieser Nachteil in Kauf genommen werden.  Ab 2011 soll sich die Situation aber ohnehin verbessern, in dem die Anbieter auch im privaten Nutzerbereich Downloadraten im Bereich von 10 MBit/s. und Uploadraten von ca. 1 Mbit/s. zu akzeptablen Preisen angekündigt haben.

Quelle Breitband-bw.info

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1 Kommentar

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