Atomkraft beim „Kaffeekränzchen”

 

Atomkraft beim „Kaffeekränzchen”

18.03.2011 – ALLENDORF/LDA

Bei Bündnisgrünen in Allendorf erste Veranstaltung: Alternativenergie und Soziales Thema

(aso). Bündnis 90/Die Grünen hatten die Allendorfer Bevölkerung zu einer Wahlveranstaltung, dem „Politischen Kaffeekränzchen”, ins Vereinszimmer des Bürgerhauses Allendorf eingeladen. Diese öffentliche Runde ermöglichte offene Gespräche und das wurde auch wahrgenommen. Zu Gast war Gießens Grüne Bürgermeisterin Gerda Weigel-Greilich, die für einen Rahmenvertrag zwischen den Kommunen im Landkreis warb. Er soll regeln, wie auf niedrigem Niveau ein finanzieller Ausgleich stattfinden kann, wenn auswärtige Kindergartenplätze genutzt werden. Dies soll ähnlich den Gastschulbeiträgen geschehen. Ein Großteil der Diskussionen drehte sich um die Katastrophen in Japan und hier insbesondere grundsätzlich um die Sicherheit der Kernkraftwerke. Die schlimmen Meldungen und die vielen derzeitigen und zu erwartenden Schäden bestärken die Grünen in ihrer Haltung gegenüber dieser in ihren Augen nicht zu beherrschenden Technologie. Es gibt daher nach wie vor die Forderung, die Atomkraftwerke abzuschalten.

Dafür sollen alternative erneuerbare Energien eingesetzt werden. Hier gelte es, ökologisch sinnvolle Standorte wie beispielsweise die Flächen neben Autobahnen für Windkraftanalagen zu nutzen. Andere dafür prädestinierte Flächen könnten zur Fotovoltaik-Technik erschlossen werden oder Anreize für Hauseigentümer zur Installation von Sonnenkollektoren attraktiver gestaltet werden. Andere erneuerbare Energien wie Biogasanlagen, Erdwärme müssten unterstützt und weiter entwickelt werden. Innovative Ideen sollen gefördert werden.

Aber auch um soziale Projekte machen sich die Grünen Gedanken. In Allendorf und den anderen Kommunen des Lumdatals wird seitens dieser Partei angedacht, eine Tafel mit Lebensmittelsammlungen für Bedürftige einzurichten.

Viele weitere Themen wurden beim „politischen Kaffeekränzchen” besprochen, die Lumdatalbahn, die Bürgermeisterwahl oder die Jugendpolitik. Mit den Grünen im Allendorfer Stadtparlament wird ein frischer Wind wehen, das versprechen die Kandidaten.

Quelle Gießener Anzeiger

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