Ökokonto-Maßnahme

An den Stadtverordnetenvorsteher Allendorf, den 15.04.2014

Karl Heinz Erbach

Bahnhofstrasse 14

35469 Allendorf/Lda

Sehr geehrter Herr Erbach,

wir bitten Sie diesen Antrag auf die Tagesordnung der nächsten Stadtverordnetensitzung zu nehmen.

Die Fraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in der Stadtverordnetenversammlung von Allendorf (Lumda) beantragt :

Die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Allendorf (Lumda) möge beschließen:

Der Magistrat der Stadt Allendorf/ Lumda wird beauftragt, mit der Unteren Naturschutzbehörde beim Landkreis Gießen und dem Forstamt Wettenberg umgehend Gespräche aufzunehmen mit dem Ziel, eine Einschränkung der forstlichen Nutzung im Stadtwald oder in Teilen des Stadtwaldes – insbesondere am Homberg – als sog. Ökokonto-Maßnahme anerkannt zu bekommen und als solche in der künftigen Forsteinrichtungsplanung zu verankern.

Zu den Gesprächen sollen der Revierförster, Herr Krautzberger, Vertreter der Fraktionen und ortskundige Naturschützer hinzugezogen werden.

 

Begründung:

Im Antrag der Kollegen von der SPD Fraktion aus dem Mai 2013 wurde eingehend die künftige Bewirtschaftung des Stadtwaldes behandelt. Insbesondere unter Punkt vier des Antrages wurde die Frage der Alternativen hinsichtlich der Bewirtschaftungs- und Nutzungsintensität in den über 100-jährigen Buchenbeständen für die kommende Periode der Forsteinrichtung sowie deren Auswirkung auf die Kosten der Bewirtschaftung, den Ertrag, den Erholungswert und die ökologische Funktion des Waldes gestellt.

In Folge des Antrages fand eine Ortsbegehung am Homberg statt. Ebenfalls wurde mittels einer Präsentation über eine mögliche zukünftige Waldbewirtschaftung berichtet.

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