Grüne: Wahlempfehlung statt „Verleumdung“

WAHLKAMPF Allendorfer Ortsverbandsvorsitzender Christian Zuckermann weist SPD-Vorwürfe energisch zurück

Gießener Anzeiger 25.02,2017 ALLENDORF/LDA. (red). Lediglich eine Wahlempfehlung ausgesprochen hat der Ortsverband der Partei Bündnis 90/Die Grünen in Allendorf/Lda., betont der Ortsverbandsvorsitzende Christian Zuckermann.

OV Vorsitzender Christian Zuckermann

OV Vorsitzender Christian Zuckermann

Man leiste „hervorragende politische Arbeit, von der die Bürger bereits in der Vergangenheit profitiert haben aber ganz sicher auch in der Zukunft einen hohen Nutzen haben werden“. Zuckermann betont in einer Stellungnahme zum zurückliegenden Bürgermeister-Wahlkampf, der Ortsverband arbeite aus seiner Sicht „sehr professionell, insbesondere wenn es darum geht die politischen Zielsetzungen, orientiert an den Schwerpunkten Familienpolitik, Ökologie und Nachhaltigkeit sowie der Lebensqualität“ vor Ort zu bewerten.

Deshalb nennt Zuckermann es „mehr als unangemessen“, wenn die örtliche Gliederung der SPD den Ortsverband der Grünen im Nachgang zur verlorenen Bürgermeisterwahl „in die Nähe der Verleumdung rückt“ und dieses durch „eine eigene Presseerklärung kolportiert“. Die Grünen hätten in öffentlicher Sitzung am 5. Januar unter Abwägung und rückblickend auf die vergangene Amtszeit der amtierenden Bürgermeisterin mehrheitlich entschieden, sich für den Kandidaten der Freien Wähler auszusprechen. Weiterhin hätten die Grünen etwa zwei Wochen vor der Wahl eine Erklärung hierzu verfasst und ihre Entscheidung begründet. Zuckermann: „Mehr ist im Wahlkampf nicht im Namen der Grünen geschehen.“ Er findet, der SPD sollte bewusst sein, dass die Kommunikation in den sozialen Netzwerken schwer zu steuern ist. Deshalb hätten die Grünen als Ortsverband sich nicht
an diesen Debatten beteiligt.

Umso befremdlicher sei es, wenn die SPD „in alte Verhaltensweisen abrutscht und durch unlautere Mittel versucht“, die Grünen an dieser Stelle zu beschädigen,
im Wissen dass diese sich jederzeit im Rahmen der politischen Fairness bewegt haben“, so Zuckermann.

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